Wer: Glenn Greenwald, Journalist, Autor
Was: Radio-Interview zum Buch „Die globale Überwachung“
Wo: Berlin, Deutsches Theater
Wann: 25.05.2014, ca. 13:10 Uhr
Titel: Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen
Autor: Glenn Greenwald
Übersetzer:
* Thomas Wollermann
* Maria Zybak
* Robert A. Weiß
* Gabriele Gockel
Verlag: Droemer HC
ISBN-10: 3426276356
ISBN-13: 978-3-426-27635-8
Preis: 19,90 Euro
Wer:
* Marcel Rosenbach, Spiegel-Autor
* Holger Stark, Spiegel-Autor
Was: Interview zum Buch „Der NSA-Komplex“
Wo: Berlin
Wann: 31.03.2014, 12:30 Uhr
Marcel Rosenbach – Holger Stark
Titel: Der NSA-Komplex: Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung
Autoren: Marcel Rosenbach/ Holger Stark
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN-10: 3421046581
ISBN-13: 978-3421046581
Preis: 19,90 Euro
Wer:
* Jochen Wegner, Chefredakteur Zeit Online
* Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Interview über das Ende der Zusammenarbeit mit Moritz Gathmann
Wo: Berlin
Wann: 14.03.2014, 15 Uhr
Wer:
* Moritz Gathmann, Freier Journalist
* Vera Linß, Freie Medienjournalistin
Was: ZEIT-Online kündigt Moritz Gathmann wegen Mitarbeit bei „Russland heute“
Wo: Berlin
Wann: 13.03.2014/ ca. 21:30 Uhr
„Die Regierung muss auf Transparenz ausgerichtet sein und nur Geheimnisse haben dürfen, wenn es absolut nötig ist. Im Moment passiert genau das Gegenteil: Sie setzt auf Geheimniskrämerei und ist nur dann transparent, wenn sie von außen gezwungen wird – sei es von Journalisten oder von Whistlblowern. Das müssen wir ändern. Und das ist gar nicht so schwer. Die Reaktion der Regierung auf Snowden war, sich noch mehr zu verschließen und noch geheimniskrämerischer zu werden. Doch am Ende wird sie merken, dass es wirklich schwer ist, ein Geheimnis zu bewahren.“
Wer:
* Jeff Jarvis, US-Journalist, Publizist, Uni-Professor
* Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Interview am Rande der DLD 2014 (englische OF)
Wo: München
Wann: 20.01.2014
Fast auf den Tag, drei Jahre nach der ersten Veröffentlichung der tagesschauApp stellte das Oberlandesgericht Köln am 20.12.2013 die Rechtmäßigkeit fest. In zweiter Instanz wurde von den Kölner Richtern die Klage des Zeitungs-Verlegerverbandes (BDZV) abgewiesen. Das Landgericht Köln hatte dieser noch stattgegeben, woraufhin ARD und NDR Berufung einlegten.
In diesem ersten Gespräch kurz nach der Urteilsverkündung erklärte mir der BDZV-Geschäftsführer Dietmar Wolff, warum man weiter klagen werde.
Wer: Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer BDZV
Was: Interview zum OLG-Urteil über die tagesschauApp
Wo: Berlin
Wann: 20.12.2013
Dietmar Wolff beim Interview für die tagesschau vom 20.12.2013
Wer: Dagmar Reim, rbb-Intendantin
Was: Rede zum 36. Herbsttreffen der Medienfrauen
Wo: Berlin, rbb Berlin, Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal
Wann: 08.11.2013
Dr. Willi Steul
Wer: Dr. Willi Steul, Intendant Deutschlandradio
Was: Rede zum 36. Herbsttreffen der Medienfrauen
Wo: Berlin, rbb Berlin, Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal
Wann: 08.11.2013
Klaudia Wick
Wer: Klaudia Wick, TV-Kritikerin und Leiterin des FernsehfilmFestivals Baden-Baden 2013
Was: „Frauenbild in den Medien“ – Vortrag zum 36. Herbsttreffen der Medienfrauen
Wo: Berlin, rbb Berlin, Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal
Wann: 08.11.2013
Hier lässt jemand seinem Frust freien Lauf und sieht dabei nicht gut aus: Johannes Braun, früherer Mitarbeiter der saarländischen Piratenfraktion, rechnet wichtigtuerisch mit den Ex-Kollegen ab. Sein Motto: Die sind doch eh alle internetsüchtig und verlogen.
Glaubt man Meinungsumfragen, dürfte der spektakuläre Aufstieg der Piratenpartei zur Bundestagswahl im September beendet sein. Denn um die politische Zukunft der Netzaktiven ist es offenbar schlecht bestellt: Berichte über die Zerstrittenheit unter den Mitgliedern, Parteiaustritte und Profillosigkeit prägen das öffentliche Bild der Politiknewcomer.
Und als wäre das nicht schon genug, holt nun auch noch Johannes Braun, Ex-Mitarbeiter der Piratenfraktion im Saarländischen Landtag, zum großen Schlag aus und rechnet auf knapp 200 Seiten mit seiner Partei ab. Statt überfälliger, sachlicher Analyse also noch ein Nagel am Sarg der Piraten, deren politisches Ende sich der enttäuschte Braun sehnlichst herbeiwünscht.
Der Frust des jungen Politikwissenschaftlers ist riesengroß. Ein knappes Jahr lang hat er aus nächster Nähe den Politalltag der Piraten verfolgt und miterlebt, dass die so gar nichts von dem einhalten, was sie versprochen hatten – nämlich eine frische, gerechtere Politik, an der jeder teilhaben kann. Wer die Piraten wirklich sind – darüber möchte er auch etablierte Politiker aufklären, die nach der Lektüre bereit seien „für eine kompetente Antwort“. Davon ist Johannes Braun zumindest überzeugt. Doch das ist – bei allem Verständnis für seine Enttäuschung – leider nur einer von vielen Lachern, die dieses Buch hervorruft.
Was der Ex-Sympathisant da zusammengeschrieben hat, ist eine Mischung aus Erfahrungsbericht, vermeintlichen Enthüllungen und dem Versuch tiefgründiger Analyse. Was aber leider komplett nach hinten losgeht. Auf weite Strecken ist das Buch einfach nur lächerlich. Wichtigtuerisch, anbiedernd, larmoyant und ohne jede Hemmung führt er den „lieben Leser“ durch alle Piraten-Klischees und bietet dabei wenig Neues.
Das Buch ruft viele Lacher hervor
„Politisch ahnungslos, totalitär, verfassungsfeindlich“ lautet etwa seine undifferenzierte Interpretation der Transparenz- und Mitbestimmungsideen der Piraten, die er mit Schilderungen aus dem bereits hinlänglich öffentlich gemachten Innenleben der Partei untermauert. Auch der allseits bekannten Kritik an den rüden Umgangsformen unter den Piraten kann er nur seine Empörung hinzufügen.
Geradezu putzig ist, wie er das große „traurige Geheimnis“ der Piraten lüftet: In Wirklichkeit seien die nämlich alle internetsüchtig und nur in die Politik gegangen, um durchzusetzen, dass der Staat Internetsucht mit Steuermitteln fördert. À la Hirnforscher Manfred Spitzer, dessen Buch „Digitale Demenz“ die Bestsellerlisten stürmte, fordert er „mehr Therapieangebote“ und „weniger Internet“.
Dabei steht außer Frage, dass viele Punkte, die Johannes Braun anspricht, tatsächlich diskutiert werden müssen. Wie viel „Piratiges“ verträgt und verbessert unsere Demokratie? Doch um Antworten geht es Braun nicht. In seiner Besessenheit lässt er nur seinem Frust freien Lauf. Selbst die nützliche Idee, einzelne Bundestagskandidaten einem Check zu unterziehen, scheitert an seiner Selbstgerechtigkeit. Das alles bewegt sich auf flachstem Stammtischniveau – zumal Braun willkürlich und ohne jede Recherche über einzelne Namen hinwegfegt. Eine rundum enttäuschende Lektüre, die nur einen Wunsch hinterlässt: Möge sich endlich ein Autor konstruktiv mit den Piraten auseinandersetzen.
Studiogespräch im radioeins-Medienmagazin vom 10.08.2013 mit O-Tönen von:
* Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer BDZV
* Andreas Tazl, FAZ
* Ralf Mohrhenn, Jurist und ehem. Finanzchef der Verwertungsgesellschaft GVL
Moderator: Jörg Wagner
Studiogast: Ulrike Simon, Medienjournalistin
Autorin: Vera Linß, Medienjournalistin
Vgl.:
* Vollständiges Interview mit Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer BDZV
* Volständiges Interview mit Ralf Mohrhenn, Jurist und ehem. Finanzchef der Verwertungsgesellschaft GVL
Welche Vorteile hat denn eine Verwertungsgesellschaft, um mögliche Lizenzgebühren einzutreiben?
0´32 Welche Fragen werden bei der Gründung einer Verwertungsgesellschaft aufgeworfen? Was ist daran so kompliziert?
2´02 Große Verlage könnten doch auch allein für sich Lizenzen eintreiben. Das würde doch auch Sinn machen, oder?
3´14 Zwölf Verlage verhandeln, wie es heißt, über die Gründung einer Verwertungsgesellschaft. Ist das ausreichend oder ist das zu wenig?
3´42 Die Rede ist auch von kartellrechtlichen Fragen. Was muss da geklärt werden?
4´23 Was man hört ist, dass es noch ein Jahr dauert, bis man sich einigen kann. Was sind normale Gründungsphasen?
5´08 Könnte es vielleicht auch daran liegen, dass es unterschiedliche Interessenslagen gibt im Lager der Verleger?
6´51 Wäre es sinnvoller unter das Dach einer anderen Verwertungsgesellschaft zu schlüpfen?
7´53 Um welche Summen könnte es sich handeln, die mit der Verwertungsgesellschaft eingetrieben werden sollen?
9´40 Was passiert mit den Urhebern?
11´17 Wäre es nicht sinnvoller zu versuchen, über die Verlegerverbände mit Google etwas auszuhandeln, das dann dem entspricht, was man sich über eine Verwertungsgesellschaft erhofft?
12´35 Wenn es eine Verwertungsgesellschaft geben soll, stünde dem aber nichts im Weg?