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Vera Linß, Moderatorin und Journalistin

22. Juni 2019
von Vera Linß
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Buch-Tipp: „Sex Machina. Zur Zukunft des Begehrens“ | Sophie Wennerscheid

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

„Sex Machina. Zur Zukunft des Begehrens“
von Sophie Wennerscheid
Matthes & Seitz, 241 Seiten, 24,00 Euro
ISBN: 978-3-95757-706-1
Erschienen: 2019


Schon immer haben Apparate die Phantasie beflügelt. Die Vorstellung, dass Mensch und Maschine zu etwas völlig Neuem verschmelzen, beschäftigt jedoch nicht mehr nur Kybernetiker, Philosophen und Science Fiction-Autoren. Inzwischen erweitern Magneten, Elektrochips, Sensoren oder Exoskelette ganz real menschliche Muskeln und Gehirne. Jeder kann nun selbst erleben, was man alles mit seinem Körper anstellen kann. Das gilt natürlich auch für den Sex. Wie aber beeinflusst die Maschine das Sexleben?

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wann: 22.06.2019, 18:23 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb-Inforadio, 23.06.2019, 10:44/17:44 Uhr

„Unser Begehren verändert sich, wenn wir neue technologische Möglichkeiten haben. Das kann heißen, dass sich unser Begehren auf neue Objekte richtet, zum Beispiel eben auch Maschinen oder auf Roboter. Oder es verändert sich insofern, wenn wir an sowas wie virtuelle Realität denken, dass wir in dieser VR anders als Begehrende agieren, als wir das in der realen Welt tun. Weil wir da natürlich in andere Rollen schlüpfen können. Wir können uns eine Maske aufsetzen, wir können ein Avatar sein, wir können mit Figuren in Verbindung treten, mit denen wir in der realen Welt nicht in der Verbindung treten können.“

27. März 2019
von Vera Linß
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Gregor Mayntz: „Ich glaube, irgendwann entlarvt sich das selbst“

Gregor Mayntz | Foto: © Vera Linß

Gregor Mayntz | Foto: © Vera Linß

Wer:
* Gregor Mayntz, Journalist und seit 2011 Vorsitzender der Bundespressekonferenz
* Vera Linß, Medienjournalistin
Was: Interview zum Verhältnis Politik und Medien
Wann: rec.: 27.03.2019, veröffentlicht in Auszügen im radioeins-Medienmagazin vom 30.03.2019, 18:05-19:00 Uhr und im rbb Inforadio vom 31.03.2019, 10:44 und 17:44 Uhr
Wo: Berlin, Haus der Bundespressekonferenz

[00:00:00] Ich muss ein bisschen ausholen, denn Ende 2016, da waren wir auf einer Veranstaltung. Da ging es um die Aktivitäten der Kanzlerin und der Ministerien, die manchmal wie Journalismus wirken. Und da lautete die Frage: Wie viel Rundfunk darf die Regierung machen? Das war im November 2016. Und da habe ich sie interviewt und da sagten Sie, Aufregung sei fehl am Platz. Sie hätten keine Sorge, dass durch die medialen Aktivitäten der Politiker Journalisten überflüssig werden. Und Sie sprachen eine Empfehlung aus, nämlich die klassischen Medien sollten Politiker auf keinen Fall umgehen, denn ihr Standing in der Öffentlichkeit hänge auch davon ab, wie souverän sie sich unseren Fragen stellen. Jetzt drei Jahre später frage ich mich: Sehen Sie es immer noch so gelassen?

[00:00:47] Es gibt inzwischen Entwicklungen, die ich mir damals nicht so hätte vorstellen können. Dass Politiker das nicht sozusagen on top betrachten, sondern an die Stelle von Kontakten mit Journalisten setzen. Das geht natürlich nicht.

[00:01:08] In den letzten drei Jahren hat sich ja tatsächlich einiges getan. Der jüngste Trend: Newsrooms in den Ministerien. Die CDU will sich einen Newsroom schaffen. Da gibt´s dann so TV-Studios und Multimedia-Ecken. Auch die Ministerien haben das zum Teil schon. Wie bewerten Sie das?

[00:01:20] Wie man sich in den neuen digitalen Zeiten einrichtet, auch als Regierung, das ist erst mal Regierungsangelegenheit. Und wenn sie tatsächlich auch direkte Kommunikation nutzen wollen über die sozialen Medien, dann ist das auch Ihre Sache. Aber wenn sie irgendwann dazu übergehen, diese direkte Kommunikation an die Stelle von kritischen Nachfragemöglichkeiten für unabhängigen Journalismus stellen, dann wird es problematisch. Dann sind sie nämlich dabei, an der Stütze der Demokratie, nämlich an der Pressefreiheit zu sägen und das bekommt keinem gut.

[00:02:02] Das ist natürlich erst mal eine ethische Frage oder eine Frage des demokratischen Grundverständnisses. Aber kann man sie dann theoretisch oder auch praktisch stoppen, so etwas zu tun?

[00:02:11] Das ist eine Frage, über die müssen wir mal genauer nachdenken. Im Grunde habe ich ja gerade skizziert, dass es in ihrem eigenen Interesse liegen muss, die Demokratie zu stärken und nicht wesentliche Stützpfeiler dieser Demokratie selbst zu beschädigen. Insofern gebe ich Ihnen recht: Ja, das ist auch eine ethische Frage, aber das ist auch eine Frage, wie diese Demokratie funktioniert. Und dass die freie Presse konstitutiv ist, dass die freie Presse absolut notwendig ist für das Funktionieren der Demokratie, hat das Verfassungsgericht mehr als einmal unterstrichen. Daran sollte sich auch die operative Politik orientieren.

[00:02:54] Sie hatten sich ja im ZDF vergangene Woche schon zu dieser ganzen Thematik geäußert und da sagten Sie, das erinnere Sie an totalitäre Systeme. Das sei inszenierte Wirklichkeit. Welche Gefahren sehen Sie?

[00:03:06] Da müssen wir unterscheiden. Anlass war ja zunächst dieses Werkstattgespräch, das die CDU gemacht hat und wo es unabhängigen Berichterstattern nicht möglich war, sich ein eigenes Bild zu machen. Da hätte man sagen können: Ja, das war jetzt für diesen einen Anlass eine Möglichkeit, damit umzugehen. Das sollte jetzt nicht Schule machen. Aber wenn im Nachhinein die CDU-Vorsitzende sich dafür feiert und sagt, in diese Richtung wird es weitergehen und wir werden eine Richtung einschlagen, wo wir selbst die Nachrichten über uns selbst machen und parallel ein Musterbeispiel dafür geliefert wird, wie sie diese eigenproduzierten Nachrichten an die Stelle von Möglichkeiten setzt, dass Journalisten sich ihr eigenes Urteil bilden können, dann kommen wir in eine Situation rein, wo es wirklich problematisch wird und wo mich dann dieser Umgang miteinander auch an totalitäre Systeme erinnert.

[00:04:05] Muss man unterscheiden zwischen Ministerien, die ja auch Steuergelder sozusagen dafür nutzen, sich in der Öffentlichkeit darzustellen – das müssen sie ja auch, es ist ja auch Teil der Aufgabe. Aber muss man unterscheiden zwischen Ministerium und zum Bespiel einer Partei? Wenn man die Sache kritisch betrachtet.

[00:04:23] Da müsste man jetzt genauer sich noch einmal die Urteile des Verfassungsgerichts anschauen, die den Parteien grundsätzlich eine größere Freiheit einräumen, als das, was Ministerien mit den Mitteln ihrer Öffentlichkeitsarbeit machen. Da gibt es natürlich einen Unterschied. Aber wenn man sich anschauen würde, es ging jetzt nicht um ein Werkstadtgespräch, was ja nun einen bestimmten Anspruch haben kann, dass es einen Klausurcharakter annehmen kann, sondern es ginge etwa um einen zentralen Parteitag und eine Partei würde da hingehen und sagen, kein Journalist darf daran teilnehmen. Die Öffentlichkeit darf nicht live berichten, es dürfen keine Beobachter daran teilnehmen, sondern wir stellen anschließend ein Video zur Verfügung, wo unsere große Vorsitzende toll beklatscht wird. Und das nehmt ihr bitte als Berichterstattung über unseren Parteitag. Dann wissen wir selber, dass das ziemlich absurd wäre.

[00:05:13] Die Parteien, Sie hatten schon Annegret Kramp-Karrenbauer zitiert, die Parteien und Ministerien wollen selber darüber bestimmen, wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Frau Kramp-Karrenbauer sagte ja auch, wir waren Herr über die Bilder, die da ausgestrahlt worden sind. Ich habe mich gefragt, ob das auch ein bisschen was mit den Journalisten zu tun hat insofern, als dass es ja so ein Trend gibt, sehr stark zuzuspitzen, sehr stark zu personalisieren, sich auf Themen einzuschießen. Könnte das dazu beigetragen haben, dass Politiker sagen: Wir wollen das jetzt mehr selbst in die Hand nehmen.

[00:05:46] Das ist das alte Spiel, das wir auch seit Gründung der Bundespressekonferenz kennen. Wir haben keine gesetzliche Handhabe, um Politiker zu zwingen, sich unseren Fragen zu stellen. Und insofern muss jede Pressestelle immer selbst abwägen, ob es günstiger ist, einen Politiker nur in einem geschützten Raum innerhalb des eigenen Hauses mit schönem Hintergrund mit blühenden Landschaften und schöner Musik vielleicht zur Einstimmung zu präsentieren und zu hoffen, dass dieses Bild dann direkt eins zu eins in die Öffentlichkeit kommt. Oder ob sie sich allen kritischen Fragen unserer Mitglieder stellen. Die Versuchung, die erste Variante zu wählen, ist natürlich inzwischen gewachsen, weil man die Kanäle nutzen kann, um direkt in diese Kommunikation hineinzukommen mit den Bürgern. Aber ich weiß nicht, ob sie à la longue empfehlenswert ist, denn es kommt ja doch rüber, dass der Mensch sich nicht kritischen Fragen stellt. Es mag zwar suggerieren, wenn ein Minister eine Mitarbeiterin in eine Interviewsituation hineinsetzt, die so aussieht, als würde sie selber kritische Fragen stellen, aber ansonsten sehr schnell entlarvt werden kann, dass sich da ein Minister angenehme Fragen von einer eigenen Mitarbeiterin sozusagen als Stichwortgeber setzen will und das als Interview verkauft. Ich glaube irgendwann entlarvt sich das selbst.

[00:07:14] Das spricht die Medienkompetenz des Bürgers aber auch an. Glauben Sie, die Menschen bekommen das mit oder ist da wirklich eine Gefahr der Täuschung drin?

[00:07:23] Also ich glaube, wenn man zum ersten Mal damit konfrontiert wird mit einem solchen Pseudointerview-Format, wo behauptet wird, dass hier alle Fragen, auch die kritischen Fragen der Bürger vom Minister beantwortet werden und man quält sich dann durch diese – weiß ich nicht, 10, 15, 20 Minuten durch – und man erkennt eigentlich keine kritische Frage. Dann wird man das nächste Format schon etwas genauer betrachten und wenn da eine pseudokritische Frage kommt, die aber so formuliert ist, dass der Politiker nicht wirklich in eine kritische Situation kommt, wo er dann wirklich herausgefordert wird. Dann wird man dieses Format sicherlich als Zuschauer als Zuhörer entsprechend werten können.

[00:08:12] Ich frage mich dennoch, kann man die Politik insofern so ein bisschen verstehen, weil zum Beispiel Verkehrsminister Scheuer wird im „Spiegel“ mit den Worten zitiert, Journalisten wollen ja nur über den Diesel schreiben, aber nicht über die Mobilität der Zukunft. Dahinter steckt ja die Kritik, wir Journalisten schreiben halt über das schlechte, über das spektakuläre, weil sich´s gut verkaufen lässt. Können Sie diese Kritik nachvollziehen?

[00:08:39] Wenn wir uns die Berichterstattung über die Rolle des Ministers bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft angucken, dann habe ich meine Zweifel, ob wer näher am Interesse des Publikums ist, ob es wirklich der Minister mit seiner Agenda ist oder ob es die Medien sind, die natürlich sehr viel Resonanz auch aus der Bevölkerung aufgreifen und den Minister damit konfrontieren wollen.

[00:09:07] Sie sind ja als Vorsitzender der Bundespressekonferenz auch regelmäßig persönlich im Kontakt oder Aug in Aug im Kontakt mit Politikern, Sie begegnen ihnen sozusagen in real. Spricht man da über solche Themen, über diese Entwicklung? Ist das ein Thema, dass sie sich darüber austauschen, was da jetzt eigentlich sich vollzieht?

[00:09:26] Bisher noch zu wenig intensiv.

[00:09:29] Müsste man mehr tun?

[00:09:31] Wir haben regelmäßig Formate, wo wir uns auch mit den Pressestellen austauschen und ich kann mir vorstellen, dass wir das mal auf die Tagesordnung setzen.

[00:09:41] Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk hat in einem Beitrag darüber berichtet, dass Journalisten bei einem Außentermin mit dem Außenminister Maas warten mussten, weil erst einmal Instagram-Content erstellt werden musste und dann kamen, wenn noch Zeit war oder in der Zeit, die noch blieb, Journalisten ran für ein Interview. Rutschen Journalist in die zweite Reihe?

[00:10:03] Wenn es so ist, dann ist es eine gefährliche Entwicklung.

[00:10:06] Haben Sie es selbst schon erlebt?

[00:10:10] So direkt nicht. Wenn man um ein Interview nachfragt, dann ist klar, dass es nicht jederzeit auf einen Fingerschnipsen erfolgen kann. Von daher ist diese Verbindung etwas schwierig herzustellen. Besser war es sicherlich erlebbar bei dem, was Kollegin Müller beschreibt. Aber wenn man auf die Dauer mitkriegt, wir fragen jetzt seit einem halben Jahr an um ein Interview und stattdessen werden wir immer wieder auf irgendwelche Schnipsel in irgendwelchen sozialen Netzwerken verwiesen, dann ist das natürlich ganz anders zu gewichten. Bis jetzt sieht es so aus, dass wir bei der Präsenz von Ministern in der Bundespressekonferenz noch keinen negativen Trend erkennen. Wir werden das aber genau beobachten.

[00:11:02] „Ein halbes Jahr Anfragen“ bringt mich zu einem guten Stichwort Ich selbst habe jetzt versucht im Vorfeld zu diesem Beitrag mit Ministerien ein Interview führen zu können zu dieser Entwicklung. Ich habe vier Ministerien angefragt, zwei haben sofort abgesagt, zwei Antworten gar nicht. Ein fünftes ist sozusagen in der Pipeline. Mein Eindruck ist, man möchte nicht so richtig über dieses Thema reden. Ich habe mich gefragt, könnte das auch daran liegen, dass die Politik vielleicht selbst noch nicht so richtig weiß, wie sie dieses Verhältnis mit Journalisten in Zukunft ausgestalten will? Dass jetzt erst mal Newsrooms und alles Mögliche da installiert werden und man noch so gar nicht richtig weiß, welchen Kodex, welche Leitlinien man da verfolgen will?

[00:11:44] Das ist eine interessante These, die leicht nachvollziehbar ist, denn wir wissen ja, dass das Verfassungsgericht den Rundfunkbegriff zwingend mit Staatsferne verknüpft hat. Und wenn jetzt dieser Grundsatz, der seit dem Rundfunkurteil der frühen sechziger Jahre Bestandteil der Medienorganisationen in diesem Lande ist, mit dem Umweg über die sozialen Netzwerke ausgehebelt wird, kann ich mir vorstellen, dass das irgendwann noch einmal eine Rolle spielt. Und dass natürlich wahrscheinlich die Reichweite da eine große Rolle spielen wird. Wenn der Podcast der Bundeskanzlerin ein paar hundert Mal angeguckt wird, wird das wahrscheinlich keinen nervös machen. Aber wenn sie nur noch über Podcasts kommunizieren würde und sie jedes Mal ein Millionenpublikum bedienen würde und es parallel keine anderen Möglichkeiten gäbe, die Bundeskanzlerin zu fragen, ich glaube, dann wären wir an einem ganz anderen Punkt. Und ich glaube, solange das nicht entschieden ist, wie staatsfern der Rundfunk im sich wandelnden Mediensystem ist, solange ist die Zurückhaltung wahrscheinlich nachvollziehbar.

[00:13:03] Brauchen wir einen neuen Kodex über das Verhältnis zwischen Politik und Medien im Zeitalter der sozialen Medien, des Internets? Oder würden Sie sagen, im Zweifel müsste man dann wirklich sich auf die Gerichte verlassen?

[00:13:19] Also das Internet gibt’s ja nicht erst seit gestern und wir sind alle noch dabei, unsere Rolle im digitalen Zeitalter zu suchen. Manche haben sie schon gefunden, manche meinen auch nur, sie gefunden zu haben. Und insofern ist es, glaube ich, für eine feste Kodifizierung viel zu früh. Da ist ja auch noch sehr viel in der Entwicklung. Die Einstellung der Verlage zum Internet wandelt sich, auch die Rolle, die die klassischen Medien insgesamt spielen, ist starken Wandlungen begriffen. Und dass sich dann natürlich Pressestellen auch neu orientieren, ist nur verständlich und nachvollziehbar.

Herzlichen Dank, Dankeschön.

(wörtliches Transkript)

6. März 2019
von Vera Linß
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MTM Extra 2019: Streaminganbieter vs. lineares Fernsehen – leben Totgesagte immer länger?

Rainer Robra - Christoph Schneider - Vera Linß - Jana Brandt - Marco Mehlitz | Foto: © Jörg Wagner

Rainer Robra – Christoph Schneider – Vera Linß – Jana Brandt – Marco Mehlitz | Foto: © Jörg Wagner

Was: Podiumsdiskussion MTM Extra „Streaminganbieter vs. lineares Fernsehen – leben Totgesagte immer länger?“
Veranstaltung der Medientage Mitteldeutschland
Wer:
* Rainer Robra, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt
* Dr. Christoph Schneider, Geschäftsführer, Amazon Prime Video Germany
* Vera Linß, Freie Medienjournalistin (Moderation)
* Jana Brandt, Fernsehfilmchefin MDR,
* Marco Mehlitz, Geschäftsführer, Lago Film GmbH
Wann: 06.03.2019, 15:45 Uhr
Wo: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Berlin, Luisenstraße 18

8. Dezember 2018
von Vera Linß
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Buch-Tipp: „Mythos Cyberwar“ | Thomas Rid

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

Mythos Cyberwar. Über digitale Spionage, Sabotage und andere Gefahren
von Thomas Rid
Aus dem Englischen von Michael Adrian und Bettina Engels
Edition Körber, 352 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-89684-260-2
Erschienen: 26.03.2018


Wenn es um Gefahren im Netz geht – dann ist auch immer die Rede von einem möglichen Cyberwar. Doch was genau ist gemeint, wenn jemand vom Cyberwar spricht? Es gibt Hackerangriffe, die sensible Infrastrukturen lahm legen können, es gibt Spionage im Netz, aber wie ordnet sich da ein Cyberwar ein? Hat es ihn überhaupt schon jemals gegeben? Der Politologe Thomas Rid, der an der Washingtoner John-Hopkins-Universität lehrt, hat da so seine Zweifel.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wann: veröffentlicht am 08.12.2018, 18:22 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb-Inforadio, 09.12.2018, 10:44/15:24 Uhr

„Über einen Cyberkrieg zu reden ist genau das falsche, was man tun kann. Man hebt alles auf ein hohes Abstraktionslevel. Und dann sagt man: Whow, Cyberwar. Wir brauchen EINE Lösung dafür. Aber es gibt nicht EINE Lösung. Tatsächlich stehen dahinter ganz unterschiedliche Probleme. Für die es Lösungen gibt. Aber das hat nichts mit einem Cyberkrieg zu tun.“

1. Dezember 2018
von Vera Linß
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Buch-Tipp: „Welt ohne Geist“ | Franklin Foer

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

„Welt ohne Geist. Wie das Silicon Valley freies Denken und Selbstbestimmung bedroht“
von Franklin Foer
Aus dem US-amerikanischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: A World Without Mind. The Existential Threat of Big Tech
Originalverlag: Penguin Press
Blessing, 288 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-89667-576-7
Erschienen: 03.09.2018


Aus dem Klappentext: “Franklin Foers Welt ohne Geist beschreibt mit bestechender Klarheit die Geschichte der Digitalisierung, von Alan Turing und Stewart Brand bis Jeff Bezos und Larry Page, und ihre Folgen: Im Schaufenster des Silicon Valley mögen Pluralismus und Individualität liegen, doch was wir uns erkaufen, sind Konformität, Desinformation, Privatisierung von Wissen und die Abschaffung der Privatsphäre. Selbstbestimmung, mahnt Foer, ist ohne einen freien Geist unmöglich. Wenn wir das Schaffen von Kultur, von Gedanken- und Diskussionsräumen dem Silicon Valley überantworten, befördern wir nicht unsere Existenz und das Gemeinwohl – wir befördern die Bilanzen der Konzerne und die Macht der Maschine.”

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wann: 01.12.2018, 18:39 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb-Inforadio, 02.12.2018, 10:44/15:24 Uhr

„They are tempting to addict us and they’re addicting us on the basis of data.“

29. September 2018
von Vera Linß
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Buch-Tipp: Change the Game | Corinna Milborn + Markus Breitenecker

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

Vera Linß im radioeins-Sendestudio | Foto: © Jörg Wagner

Corinna Milborn + Markus Breitenecker
Change the Game
Wie wir uns das Netz von Facebook und Google zurückerobern
Brandstätter Verlag, 2018
328 Seiten, € 25,00
ISBN: 978-3-7106-0267-2

„Europäische Medienunternehmen könnten sich zusammentun und gemeinsam eine Plattform schaffen. Weil, was wir gesehen haben an Facebook und an Youtube ist, dass es ja funktioniert. Alle europäischen Medienunternehmen geben tatsächlich guten Content dafür her. Allerdings überlassen sie ihn dann Algorithmen, die nicht nach europäischen Werten funktionieren und der Demokratie nicht zuträglich sind. Aber wir sehen, dass es geht. Und diese Erkenntnis, dass man überregionale Medien schaffen kann, und dass Medienunternehmen auch bereit sind, dazu beizutragen, die sollte man auf Europa übertragen.“

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin mit O-Tönen von Corinna Milborn
Was: Studiogespräch zum Buch
Wann: 29.09.2018, 18:48 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb-Inforadio, 30.09.2018, 10:44/15:24 Uhr








20. Januar 2018
von Vera Linß
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Buch-Tipp: Das Kapital sind wir | Timo Daum

Vera Linß | Foto: © Jörg Wagner

Vera Linß | Foto: © Jörg Wagner

Das Kapital sind wir – Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ von Timo Daum
Edition Nautilus, Broschur, durchgehend illustriert, 272 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-96054-058-8, Erschienen: September 2017


Soziale Medien, Sharingplattformen, frei verfügbares Wissen – der digitale Kapitalismus sieht auf den ersten Blick aus wie die Verwirklichung der kühnsten Menschheitsträume. Manche sprechen gar von der postkapitalistischen Gesellschaft, in der wir uns befinden. Weit gefehlt, sagt der IT-Experte und Hochschullehrer Timo Daum. Der Kapitalismus hat sich nur mal wieder neu erfunden. Die entscheidenden Produktionsmittel sind jetzt Algorithmen, zentraler Rohstoff Daten und Information die Ware Nummer eins. Im Gegensatz zu vorherigen Stadien wird jetzt auch die gesamte soziale Kommunikation verwertet. Das Ergebnis: Die Totalkapitalisierung der Gesellschaft. Gibt es einen Ausweg?

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wann: 20.01.2018, 18:47 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb-Inforadio, 21.01.2018, 10:44/15:24 Uhr

Anmerkung: Der Verlag heißt natürlich Edition Nautilus und nicht wie in der Abmoderation behauptet „Nautilus Flugschrift“. Das ist eine Buchreihe des Verlags.

23. Dezember 2017
von Vera Linß
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Buch-Tipp: Leben 3.0 | Max Tegmark

Vera Linß | Foto: © Jörg Wagner

Vera Linß | Foto: © Jörg Wagner

Leben 3.0. Mensch sein im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ von Max Tegmark
Künstliche Intelligenz ist unsere unausweichliche Zukunft. Wird sie uns ins Verderben stürzen oder zur Weiterentwicklung des Homo sapiens beitragen?
Aus dem Amerikanischen von Hubert Mania.
Verlag: Ullstein, Berlin 2017
528 Seiten, 26 Euro


Künstliche Intelligenz ist unsere unausweichliche Zukunft. Wird sie uns ins Verderben stürzen oder zur Weiterentwicklung des Homo sapiens beitragen?

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wann: rec.: 22.12.2017, veröffentlicht am 23.12.2017, 18:39 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb)

23. Dezember 2017
von Vera Linß
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Medienbücher 2017

Uncreative Writing. Sprachmanagement im digitalen Zeitalter“ | Kenneth Goldsmith
Aus dem amerikanischen Englisch von Swantje Lichtenstein und Hannes Bajohr
Verlag: Matthes & Seitz, Berlin 2017,
ISBN: 978-3-95757-252-3, 351 Seiten, 30,00 Euro


Der New Yorker Autor Kenneth Goldsmith ist Hochschullehrer an der University of Pennsylvania und bekannt für seine Kunst, in der er Textschnipsel des Alltags lyrisch verarbeitet. Er selbst nennt sein Vorgehen „unkreatives Schreiben“. Auch seine Studenten hält er dazu an, sich darin auszuprobieren. Etwa in Seminaren wie „Zeit verschwenden im Internet“ oder indem er ihnen den Auftrag erteilt, Texte einfach nur abzuschreiben und nichts Eigenes hinzuzufügen. Jetzt hat Goldsmith in einem Buch dieses Konzept erklärt.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, rbb Radiohaus, radioeins-Senderegie
Wann: 16.12.2017, 18:50 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb Inforadio vom 16.12.2016, 10:44/15:24 Uhr


Daten – das Öl des 21. Jahrhunderts? Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter“ | Malte Spitz
Hoffmann und Campe, Hamburg 2017
ISBN: 978-3-455-00030-6, 240 Seiten, 16,00 Euro


Der Grünen-Politiker Malte Spitz ist bekannt geworden, weil er vor Jahren die Kommunikationsdaten veröffentlicht hat, die die Telekom über ihn gespeichert hatte. Und auf diese Weise hatte Malte Spitz gezeigt, wie man mittels dieser Daten all seine Bewegungen nachvollziehen konnte. In seinem neuen Buch geht es wieder um Daten.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, rbb Radiohaus, radioeins-Senderegie
Wann: 09.12.2017, 18:48 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb Inforadio vom 10.12.2016, 10:44/15:24 Uhr


„Verräter“
Von Istanbul nach Berlin. Aufzeichnungen im deutschen Exil | Can Dündar
Übersetzung von Sabine Adatepe
Hoffmann und Campe, erschienen Oktober 2017
ISBN: 978-3-455-00188-4, 192 Seiten, 20,00 Euro


Im Mai 2015 enthüllte die regierungskritische Zeitung „Cumhuriyet“, was Präsident Erdogan immer bestritten hatte: die geheimen Waffenlieferungen der türkischen Regierung an den IS. Dem Chefredakteur der „Cumhuriyet“ Can Dündar brachte dieser Artikel den Vorwurf der Spionage und drei Monate Haft ein. Darüber schrieb er das Buch: „Lebenslang für die Wahrheit“. Nach seinem Freispruch ging Dündar 2016 ins Ausland und kehrte nicht wieder in seine Heimat zurück. Ihm drohen dort – nach einem weiteren Prozess – viele Jahre Gefängnis. Über sein Jahr im Exil hat Can Dündar nun das Buch „Verräter“ geschrieben.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, rbb Radiohaus, radioeins-Senderegie
Wann: 02.12.2017, 18:44 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb Inforadio vom 03.12.2016, 10:44/15:24 Uhr


„Trügerische Sicherheit. Wie die Terrorangst uns in den Ausnahmezustand treibt“ | Peter Schaar
Edition Körber, 2017
ISBN: 978-3-89684-199-5, 288 Seiten, 17,00 Euro

Der ehemalige Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar ist bekannt für seine kritische Haltung zu geheimdienstlicher Überwachung und zur Ausspähung der Bürger durch große Internetkonzerne. „Die Bundesregierung hat bei der Aufarbeitung des NSA-Skandals versagt hat.“ oder „Unternehmen wie Google und Facebook höhlen das Grundrecht auf Privatsphäre aus.“ – sind zwei Thesen aus seinen vorherigen Büchern. Jetzt hat Peter Schaar ein neues Buch geschrieben. Und darin analysiert er, wie der liberale Rechtsstaat im Namen des Anti-Terror-Kampfes immer weiter erodiert.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, rbb Radiohaus, radioeins-Senderegie
Wann: 07.10.2017, 18:35 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb); in gekürzter Fassung 08.10.2017, 10:44/15:24 im rbb Inforadio


Lügen im Netz
Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren | Ingrid Brodnig
Brandstätter Verlag, 2017
ISBN 978-3-7106-0160-6, 208 Seiten, EinbandHardcover mit Schutzumschlag, 19,90 Euro

Die gefährlichste Desinformation, die derzeit kursiert, ist die, dass man gegen das politische Spiel mit der Fehlinformation im Netz nichts tun kann, schreibt die Journalistin und Online-Expertin Ingrid Brodnig. In ihrem Buch „Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren“, das Ende Juni 2017 erschien, analysiert sie die Strukturen hinter den Fake News, bringt zahlreiche Beispiele und Studien und erklärt, wie sich die Gesellschaft und jeder Einzelne Fake News entgegen stellen können.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, rbb Radiohaus, radioeins-Senderegie
Wann: 01.07.2017, 18:40 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb)


Die Rache des Analogen. Warum wir uns nach realen Dingen sehnen. | David Sax
Aus dem kanadischen Englisch von Pauline Kurbasik.
Residenz Verlag Wien 2017 (24.03.2017),
ISBN: 9783701734078, 316 Seiten, 24,00 Euro

Nachdem das Analoge in der Digitaleuphorie für tot erklärt wurde, feiern analoge Technologien und Praktiken jetzt ihr Comeback. Und zwar so stark, dass David Sax sogar eine „postdigitale Wirtschaft“ im Entstehen sieht. Der Grund für diesen Bewusstseinswandel: erst jetzt, da das Digitale überall präsent ist, lernen wir das Analoge wieder schätzen. Dahinter stehe ein universelles Prinzip, wonach eine neue Technologie eine alte so lange verdrängt, bis sich diese ihren (Nischen-)Platz zurückerobert. Doch führt das wirklich zur Rückkehr von mehr Gestaltungsfreiheit und menschlichem Miteinander, was viele mit dem Analogen verbinden?

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch mit O-Tönen von David Sax
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, Senderegie radioeins
Wann: 22.04.2017, 18:36 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb)


Abfall – Das alternative ABC der neuen Medien | Roberto Simanowski
Reihe: Fröhliche Wissenschaft
Matthes & Seitz, 2017, 186 Seiten, Softcover Klappenbroschur
ISBN: 978-3-95757-381-0, Preis: 15,00 Euro

Die Sozialen Medien sind ein Hemmschuh für die Demokratie, meint der Literatur- und Medienwissenschaftler Roberto Simanowski. Ihre Wirkung analysiert er in der Essay-Sammlung „Abfall – Das ABC der Medien“. Damit führt er nach seinen Büchern „Data Love“ und „Facebook-Gesellschaft“ seine Analyse der digitalen Medien fort. Seine Diagnose über die zukünftige Mediennutzung ist düster.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch mit O-Tönen von Roberto Simanowski
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, Senderegie radioeins
Wann: 18.03.2017, 18:37 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb)






16. Dezember 2017
von Vera Linß
Kommentare deaktiviert für Buch-Tipp: „Uncreative Writing. Sprachmanagement im digitalen Zeitalter“ | Kenneth Goldsmith

Buch-Tipp: „Uncreative Writing. Sprachmanagement im digitalen Zeitalter“ | Kenneth Goldsmith

Vera Linß | Foto: © Jörg Wagner

Vera Linß | Foto: © Jörg Wagner

Uncreative Writing. Sprachmanagement im digitalen Zeitalter“ von Kenneth Goldsmith
Aus dem amerikanischen Englisch von Swantje Lichtenstein und Hannes Bajohr
Verlag: Matthes & Seitz, Berlin 2017,
351 Seiten, 30 Euro
ISBN: 978-3-95757-252-3


Der New Yorker Autor Kenneth Goldsmith ist Hochschullehrer an der University of Pennsylvania und bekannt für seine Kunst, in der er Textschnipsel des Alltags lyrisch verarbeitet. Er selbst nennt sein Vorgehen „unkreatives Schreiben“. Auch seine Studenten hält er dazu an, sich darin auszuprobieren. Etwa in Seminaren wie „Zeit verschwenden im Internet“ oder indem er ihnen den Auftrag erteilt, Texte einfach nur abzuschreiben und nichts Eigenes hinzuzufügen. Jetzt hat Goldsmith in einem Buch dieses Konzept erklärt.

Wer: Vera Linß, freie Medienjournalistin
Was: Studiogespräch zum Buch
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, rbb Radiohaus, radioeins-Senderegie
Wann: 16.12.2017, 18:50 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb Inforadio vom 17.12.2016, 10:44/15:24 Uhr